Person stellt die Komponenten für einen PC zusammen

PC zusammenstellen für Anfänger: Der komplette Guide (2026)

Veröffentlicht am 13. Juni 2026 · Aktualisiert am 2. Juli 2026

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Kurz gesagt: Um einen PC zusammenzustellen, wählst du acht aufeinander abgestimmte Komponenten – CPU, Grafikkarte, RAM, Mainboard, SSD, Netzteil, Kühler und Gehäuse. Der wichtigste Punkt für Anfänger ist die Kompatibilität: CPU und Mainboard müssen denselben Sockel haben, der RAM muss zur Plattform passen (DDR4/DDR5), und das Netzteil muss stark genug sein. Wer diese Abstimmung nicht selbst prüfen möchte, lässt sich vom Konfigurator eine fertige, kompatible Teileliste erstellen.

Einen PC selbst zusammenzustellen klingt erst mal kompliziert – ist es aber nicht, wenn man die Grundlagen kennt. Der größte Vorteil: Du bekommst mehr Leistung fürs Geld und genau die Maschine, die zu dir passt, statt einen Kompromiss von der Stange. Dieser Guide erklärt dir verständlich, aus welchen Teilen ein PC besteht, worauf es bei der Zusammenstellung ankommt und wie du dir die ganze Tüftelei abnehmen lassen kannst.

Die Komponenten eines PCs – kurz erklärt

Ein PC besteht aus einigen Kernteilen, die zusammenspielen müssen:

  • Prozessor (CPU): das Gehirn – berechnet Spiellogik, Programme und steuert alles. Mehr dazu, wie CPU und Grafikkarte zusammenhängen, in unserem Ratgeber CPU oder GPU – was ist wichtiger?.
  • Grafikkarte (GPU): berechnet alles, was du auf dem Bildschirm siehst – fürs Gaming die wichtigste Komponente. Welche GPU zu welcher Auflösung passt, steht in der Grafikkarten-Kaufberatung.
  • Mainboard: die Hauptplatine, auf der alles zusammenkommt. Sie bestimmt, welche CPU und welcher RAM passen.
  • Arbeitsspeicher (RAM): der Kurzzeitspeicher für laufende Programme. Wie viel RAM du brauchst, klären wir separat.
  • SSD: der schnelle Datenspeicher für System, Spiele und Dateien.
  • Netzteil: versorgt alles mit Strom – die Wattzahl muss zur Hardware passen.
  • CPU-Kühler & Gehäuse: halten die CPU kühl und beherbergen alles.

Der schwierigste Teil: Kompatibilität

Hier scheitern die meisten Anfänger – und hier lohnt sich Aufmerksamkeit. Nicht jedes Teil passt mit jedem zusammen:

  • Die CPU muss zum Mainboard-Sockel passen (z. B. AMD AM5 oder Intel LGA1700).
  • Der RAM-Typ muss stimmen – DDR4 und DDR5 sind nicht austauschbar und hängen von Mainboard und CPU ab.
  • Das Netzteil muss genug Leistung für die Grafikkarte liefern.
  • Die Grafikkarte und der CPU-Kühler müssen ins Gehäuse passen (Größe).

Wer das von Hand prüft, sitzt schnell mit zig Browser-Tabs und Kompatibilitätslisten da. Genau dieser Schritt ist es, der viele abschreckt.

Wie viel Budget brauche ich?

Das hängt vom Einsatzzweck ab. Eine grobe Orientierung fürs Gaming:

Für andere Zwecke gibt es eigene Ausrichtungen, etwa den Streaming-PC oder die Videoschnitt-Workstation.

Selbst recherchieren oder zusammenstellen lassen?

Du hast grundsätzlich zwei Wege. Entweder du arbeitest dich in jede Komponente ein, vergleichst Preise und prüfst die Kompatibilität selbst – das ist lehrreich, kostet aber Zeit und birgt Fehlerquellen. Oder du lässt dir eine fertige, garantiert kompatible Konfiguration vorschlagen und passt sie bei Bedarf an.

Genau dafür gibt es unseren Konfigurator: Du sagst, wofür du den PC nutzen willst und wie viel du ausgeben möchtest – er stellt dir in Sekunden eine komplette, kompatibilitätsgeprüfte Teileliste zusammen, achtet automatisch auf Sockel, RAM-Generation, Netzteil-Leistung und Gehäusegröße und vermeidet so die typischen Anfängerfehler. Kostenlos und ohne Anmeldung. So bekommst du die Vorteile des Selbstbauens, ohne die mühsame Recherche.