NVMe-SSD-Modul wird in ein Mainboard eingesetzt

Welche SSD für Gaming? NVMe, SATA & Größe erklärt (2026)

Veröffentlicht am 13. Juni 2026 · Aktualisiert am 2. Juli 2026

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Kurz gesagt: Für einen Gaming-PC ist eine NVMe-SSD mit 1 TB die beste Wahl. NVMe ist deutlich schneller als SATA, der Preisunterschied gering, und 1 TB bietet genug Platz für Windows und eine ordentliche Spielebibliothek. Eine gute PCIe-4.0-NVMe von einem etablierten Hersteller ist für die meisten die preislich vernünftigste Option – teureres PCIe 5.0 bringt fürs Gaming kaum spürbaren Vorteil.

Die SSD bestimmt, wie schnell dein PC startet, Spiele laden und Programme öffnen – und wie viel davon überhaupt Platz hat. Anders als bei Grafikkarte oder CPU ist die Wahl hier zum Glück übersichtlich. Hier die wichtigsten Fragen geklärt.

NVMe oder SATA – was ist der Unterschied?

Beide sind SSDs (also schnell und ohne bewegliche Teile), aber:

  • SATA-SSD: die ältere, langsamere Anschlussart. Immer noch deutlich schneller als eine klassische Festplatte (HDD), aber durch den älteren Anschluss ausgebremst.
  • NVMe-SSD: wird direkt ins Mainboard gesteckt (M.2-Slot) und ist um ein Vielfaches schneller als SATA – das merkst du bei Systemstart, Spiele-Ladezeiten und beim Kopieren großer Dateien.

Unsere Empfehlung: Für einen neuen Gaming-PC eine NVMe-SSD. Der Preisunterschied zu SATA ist klein, der Geschwindigkeitsvorteil im Alltag spürbar. Genau deshalb steckt in unseren Builds wie dem Gaming-PC bis 1000 € standardmäßig eine NVMe-SSD. SATA lohnt sich höchstens noch als günstige Zweitplatte für ein Archiv oder wenn das Budget extrem knapp ist – wie in der Spar-Variante unseres Gaming-PC bis 800 €.

Wie viel Speicher brauche ich?

Das hängt davon ab, wie viele Spiele und Daten du parallel vorhältst. Moderne AAA-Spiele belegen schnell 80–150 GB pro Stück. Als Orientierung:

  • 1 TB: der sinnvolle Standard für die meisten – Platz für Windows und eine ordentliche Spielebibliothek, ohne ständig aufzuräumen.
  • 2 TB: angenehm, wenn du viele große Spiele gleichzeitig installiert lassen willst oder auch kreativ arbeitest.
  • 4 TB und mehr: für große Medien-Archive, umfangreichen Videoschnitt oder riesige Bibliotheken.

500 GB sind heute knapp – nach Windows und ein paar großen Spielen wird es schnell eng. 1 TB ist der vernünftige Einstieg.

Eine oder mehrere SSDs?

Ein verbreitetes Setup: eine schnelle NVMe-SSD fürs System und die wichtigsten Spiele, plus später eine größere Zweitplatte für alles andere. Das musst du aber nicht von Anfang an haben – die meisten Mainboards bieten Platz für weitere Laufwerke, sodass du jederzeit nachrüsten kannst. Für den Start reicht eine gut dimensionierte NVMe-SSD völlig.

Worauf du sonst achten solltest

Achte auf eine SSD von einem etablierten Hersteller mit ordentlicher Schreib-/Leseleistung – bei sehr billigen No-Name-Modellen kann die Leistung nach kurzer Zeit einbrechen. Die Unterschiede zwischen PCIe 4.0 und dem neueren PCIe 5.0 sind fürs Gaming in der Praxis übrigens kaum spürbar; eine gute PCIe-4.0-NVMe ist für die meisten die preislich vernünftigste Wahl.

Lass dir den passenden Speicher zusammenstellen

Sag dem Konfigurator einfach, wie viel Speicherplatz du brauchst – er wählt eine passende, schnelle SSD und achtet darauf, dass sie mit deinem Mainboard harmoniert. Größere Kapazitäten lassen sich dabei je nach Budget direkt einplanen.